Historie altes Sportlerheim Fritz-Schröder-Strasse von 1961 bis 2005
1961
Planung und Bau als Toilettenanlage und Unterstellmöglichkeit für den neuen Kinderspielplatz. Stufenweiser Umbau für die Nutzung durch das DRK.
1972
Umbau durch den S. V. Menden als Sportlerheim mit einem Zuschuss der Stadt Sankt Augustin von 12.000 DM, da die bis dahin genutzte alte Turnhalle nicht mehr ausreichend war.

1998
Im Haushaltplan der Stadt sind für das Jahr 1999 130.000 DM für die Sanierung des alten Umkleidegebäudes vorgesehen. Der SV Menden überlegt den Bau eines neuen Sportlerheimes auf dem Gelände des Sportplatzes mit Landesmitteln. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates wurden dem Verein 124.000 DM in Aussicht gestellt.
1999
Der SV Menden teilte der Stadt Sankt Augustin mit, dass er finanziell mit diesem Zuschuss das Bauvorhaben nicht umsetzten kann. Die Errichtung ist nur möglich, wenn die Stadt das Projekt übernimmt.
2000
Anfrage an die Bezirksregierung, ob eine Verlagerung des Standortes zuschussschädlich ist. Die Bezirksregierung antwortet, dass keine Bedenken bestehen, jedoch eine immissionsschutzrechtliche Bewertung durchzuführen ist, bevor weitere Prüfungen erfolgen können.
2002
Der Fachbereich Gebäudemanagement erstellt in Abstimmung mit dem Verein ein Anforderungsprofil für ein neues Sportlerheim auf dem Sportplatzgelände. Die Planung beinhaltet u. a. zwei Umkleiden mit Duschen und vier abschließbare Garderobenräume. Die Pläne werden der Bezirksregierung übersandt. Die Bezirksregierung verlangt noch ein Schallschutzgutachten.
2003
Ein externes Schallschutzgutachten wird der Bezirksregierung übersandt. Die Bezirksregierung teilt mit, dass keine immissonsschutzrechtlichen Bedenken seitens des staatlichen Umweltamtes Köln bestehen. Der SV Menden wurde gebeten die erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen.
2004
Aufgrund der absehbaren Änderung der Förderrichtlinien Anfang 2004 wurden keine Unterlagen mehr an die Bezirksregierung weitergeleitet. Wegen der fehlenden Förderzusage des Landes konnte das Bauvorhaben in 2003 und 2004 nicht verwirklicht werden. Die Förderrichtlinien wurden 2004 von Projekt- auf Pauschalförderung umgestellt. Im Haushalt der Stadt wurde das Projekt von 2004 nach 2005 verschoben. In 2004 wurden 51.000 € an Planungsmittel bereitgestellt. Im Investitionsprogramm 2005 wurde 381.000 € im Haushalt veranschlagt.
Die vorhandenen Planungen werden durch geänderte Entwicklungen ( immer mehr Mädchen spielen im Verein ) von zwei auf vier Umkleiden verändert. Die geänderte Planung führt zu Gesamtkosten von 620.000 € und war für die Stadt nicht mehr voll finanzierbar.
2005
Am 19.10.2005 hat der Vorsitzende des SV Menden eine Schadensmeldung wegen Schimmelverdacht an den Fachbereich Gebäudemanagement abgebeben.
Am 20.10.2005 hat eine Besichtigung des Sportlerheimes durch Ratmitglieder aller Fraktionen aus Menden und Meindorf stattgefunden. Alle waren sicht hier einig, dass eine Sanierung nicht mehr sinnvoll ist.
Ein Neubau durch die Stadt war bei der Haushaltslage aber nicht mehr finanzierbar. Der S V Menden hatte so nur noch die Möglichkeit das Bauprojekt in Eigenregie zu übernehmen.
Der Vorsitzende Matthias Hofenbitzer musste auf Grund dieser Ausgangslage unverzüglich handeln, um dem SV Menden und vor allem der Jugend des Vereins noch eine Zukunft bieten zu können. In mehreren Gesprächen konnte er im Oktober 2005 Peter Fey und Claudia Kohlen als Verantwortliche für das Projekt neues Sportlerheim gewinnen.
Die Untersuchung durch ein Sachverständigenbüro kam zu dem Ergebnis, dass eine gesundheitsgefährdende Schimmelbelastung vorliegt und das Gebäude erhebliche Schäden aufweist. Das Sportlerheim wurde im November geschlossen und kann nur noch abgerissen werden.

















































